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Proleter Westfalen reiste bei winterlichen Verhältnissen nur mit 7 Spielern an. An Brett 8 gewann deshalb Joachim Dinter seine Partie kampflos. Daraufhin einigte sich Axel Vahle an Brett 5 mit seinem Gegner auf Remis. Als dann bei Nuridin das Handy klingelte und Harald Schleef dadurch seine Partie an Brett 7 gewann, lag der 1. Mannschaftssieg in der Luft. Nach der unglücklichen Niederlage von Nuridin, zeigte Proleter Westfalen aber eine Trotzreaktion: Nach dem Motto jetzt erst recht, kamen die Mindener auf 2,5 : 1,5 heran, da Mannschaftsführer Bernd Holtmeier an Brett 3 nach einem Bauerngewinn, eine tödliche Springergabel übersah. Besser machte es Milas Palm am Spitzenbrett. In einer sehenswerten Partie zwang er seinen Gegner in die Knie. Nach der 3,5 : 1,5 Führung boten die Bünder an allen Brettern Remis an. Aber Proleter Westfalen kämpfte mit dem Mut der Verzweiflung weiter. Als dann Klaus Bredenkötter an Brett 4 mit einer Bauernumwandlung drohte, gab sein Gegner auf und die Bünder feierten am 6. Spieltag in der Bezirksliga als Aufsteiger den ersten Mannschaftssieg. Vorher gab es zweimal ein Unentschieden. Nachdem der Bünder Sieg feststand, gab Dr. Hans-Joachim Soll an Brett 2 seine Partie auf und Fridel Josting einigte sich an Brett 6 in einem Turmendspiel mit Mehrbauern mit seinem Gegner auf Remis. Der erste Saisonsieg sollte allen Bünder Auftrieb geben. Denn am 1.3.26 kommt es in Porta in der 7. Runde der Bezirksliga zum Abstiegsduell SC Porta Westfalica III – Bünde IV

Bei 12. Thematurnier der SG Bünde stand zum dritten Mal chess960 auf dem Programm. Für die, die dieses Format nicht kennen: Die Aufstellung der Figuren auf der Grundreihe wird ausgelost. Nach fünf Runden musste die Feinwertung über den Turniersieg entscheiden, denn Pascal und Christian hatten jeweils vier Punkte auf der Habenseite. Da Pascal die Gegner 2, 3, 4 und 5 der Endtabelle hatte, war die Buchholzwertung deutlich auf seiner Seite und daher ging Platz 1 an Pascal, vor Christian. Mit einem halben Punkte Rückstand wurde Matts guter Dritter.

In der Vorrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft hatten wir Heimrecht und durften die Gäste vom SC Heimbach-Weis-Neuwied (1. Bundesliga), die Schachfreunde Hamburg (Oberliga Nord Nord) und den SK Nordhorn Blanke (Oberliga Nord West) in Bünde begrüßen. Als Viertligist waren wir Außenseiter, wollten trotzdem mit Pascal Brunke, Maurice Gulatz, Ilija Kettler und Christian Brunke am Samstag in die nächste Runde einziehen. Für eine mögliche Sonntagspartie standen auch schon vier Spieler bereit, nach einem krankheitsausfall am Samstag hatten wir aber auch da bereits Ersatz für Sonntag. Wir waren also vorbereitet. Vorbereitet waren wir auch, was die Bewirtung betrifft. Die Kalt- und Heißgetränke waren, wie es sich für die Bundesebene gehört, natürlich für alle kostenlos. Familie Tiedemann hat dann noch selbstgemachten Kuchen und Gebäck gebracht. Vielen Dank! Und am Sonntag haben wir belegte Brötchen besorgt. Zurück zum Samstag. Die Auslosung brachte uns ein Heimspiel gegen die SF Hamburg. Beim Blick auf den Elo-Schnitt war das das schwerste Los. Hamburg brachte im Durchschnitt 2234 Punkte auf die Waage, wir hatten 2202 Elo-Punkte (Jemand meinte, dass das das vorweggenommene Endspiel ist). In der anderen Begegnung hatte Heimbach-Weis-Neuwied einen Punkteschnitt von „nur“ 2155, hatte mit IM Lukas Winterberg aber auch den stärksten Spieler (Elo 2425) am Brett. Nordhorn Blanke hatte einen Schitt von 2196. Insgesamt also sehr ausgeglichen. Die Bretter 1 und 2 unserer Gegner hatten sich direkt nach der Bekanntgabe der Aufstellung noch schnell am Handy vorbereitet, waren aber nach gespielten fünf Minuten schon raus aus der Vorbereitung, denn Pascal (Brett 1) und Maurice (Brett 2) hatten sich am Brett für andere Varianten entschieden. Während Pascal nach der Eröffnung ausgeglichen Stand, hatte Maurice nach wenigen Zügen einen leichten Vorteil. Einen Vorteil hatte auch Christian an Brett drei, den er im Mittelspiel ausbauen konnte. Ein Mehrbauer am Damenflügel und Druck gegen den gegnerischen Isolani. Der Computer zeigt nach gut 20 Zügen einen Vorteil von zwei Punkten an. An Brett vier spielte Ilija mit den schwarzen Steinen, opferte einen Bauern und bei entgegengesetzt rochierten Königen hatte Ilija nach gerade einmal 15 Zügen eine tolle Stellung erspielt. Vier Punkte besser sagt der Computer. Es sah gut aus, doch wir konnten den Vorteil an den Brettern nicht halten. Pascal gab am Damenflügel einen Bauern, erhielt dafür aber nicht das erhoffte Gegenspiel. Maurice hat zwar keinen Bauern geopfert, hat aber trotzdem einen Bauern weniger und stand zudem nicht gut. Und Christian trieb seinen a-Bauern bis nach a6. Das sah nett aus, gab aber den Vorteil wieder aus der Hand. Bei der Partie von Ilija übersah der Bünder einen Zwischenzug, dadurch verlor er zwei Leichtfiguren und erhielt dafür nur einen Turm. Plötzlich hatten wir zwei Verluststellungen, eine leicht schlechtere mit einem Minusbauern und eine unklare in Remisbreite. Die Partie mit der Remisbreite war bei Christian und die endete auch kurz vor der Zeitkontrolle im 34. Zug mit einem Remis. Die Schlussstellung wird von dem Blechkasten (Computer) mit Ausgleich angegeben, aber vermutlich etwas angenehmer für den Hamburger zu spielen. Die zweite beendete Partie war die von Maurice. Ab dem 20. Zug steht Maurice permanent (teilweise bis zu fünf Punkte) schlechter, kämpfte weiter und nach 42 Zügen ist die Stellung plötzlich ausgeglichen. Wenige Züge später stand auch dort ein Remis auf dem Partieformular. Klarer Vorteil, dann klarer Nachteil, auch Ilija kämpfte super weiter und gewann einen Bauern. Da sich die restlichen Bauern von beiden Spielern am Königsflügel versammelten, war auch diese Stellung ausgeglichen. 50 Züge dauerte die Partie dann noch, doch ein Vorteil für Weiß oder Schwarz stellte sich nicht ein. Da beide Seiten kein Material mehr zum Mattsetzen hatten, war auch hier ein Remis das Ergebnis. Die letzte laufende Partie wurde von Pascal gespielt, den Minusbauern hatte Pascal zurückerobert Nach ca. viereinhalb Stunden hatte Weiß nur noch zwei Minuten Restbedenkzeit und Pasal hatte noch einige wenige Minuten mehr auf der Uhr. Und dann schlägt die Computerbewertung plötzlich aus, eine Gewinnvariante für Schwarz wird angezeigt. Stellung nach 47. Zug von Weiß (Db7). Mit welcher Zugreihenfolge gewinnt Schwarz? Ganz einfach, oder?

Das neue Jahr 2026 hat begonnen und am 25.01 kehrte auch unsere zweite Mannschaft zum Ligabetrieb zurück. Nach einer grandiosen Siegesserie mit 8:0 Mannschaftspunkten war man gewillt, diesen Trend aufrechtzuerhalten und plante mit voller Besetzung zum Aufsteiger nach Halle (Westf.) zu fahren. Leider erkrankte Reiner Gudath ein paar Tage zuvor, jedoch konnten wir uns mit Matts Struckmeier schnell einen guten Ersatzmann sichern. Der Winter hat Deutschland an diesen Tagen fest im Griff und so fragte der Mannschaftsführer des SK Halle am Abend zuvor an, ob wir den Mannschaftskampf nicht aufgrund der drohenden Glättegefahr verschieben wollten. Wir lehnten ab und einigten uns auf einen verzögerten Spielstart um 12 Uhr. So kamen wir am Sonntag pünktlich und sicher am Austragungsort der Schule an, waren jedoch anfangs verwirrt, da wir weder den Spielsaal noch Kontrahenten des gegnerischen Vereins aufgefunden haben. Diese trafen erst gegen 11:50 ein und mussten noch schnell alle Bretter aufbauen. Mannschaftsführer Sivirincuk gab dann mit etwas Verspätung die Bretter um 12:05 frei. Die Partien starteten und die ersten Züge kamen aufgrund von guter Vorbereitung unsererseits schnell aufs Brett. Doch wer zu diesem Zeitpunkt dachte, dass hier ein ruhiger und eindeutiger Mannschaftskampf zu sehen ist, wurde schnell eines Besseren belehrt. Alle 16 Spieler mussten zumindest die ersten 2 Stunden mit einer unfreiwilligen Anfeuerung kämpfen, da in der Halle neben dem Turniersaal parallel ein Handballspiel mit einigen Fans stattfand. Solch einen Support hat man im Schach eher selten und so wurden die Eröffnungen und frühen Mittelspiele von Pauken und Vuvuzelas begleitet. Aber auch schachlich kam es rasch zu ersten Ereignissen. An Brett 6 konnte Ulrich Hagemeier mit schwarz gegen den aufstrebenden Jugendspieler Conrad Florian Schröder (DWZ: 1612) durch ein taktisches Springeropfer einen Bauern im Mittelspiel gewinnen (Computerbewertung: -2.20). Damit waren sich einige Bünder sicher, dass der sonst so souveräne Elsestädter diese Partie auf kurz oder lang in einen vollen Punkt umwandeln würde. Uli fand leider im Turmendspiel nicht den richtigen Plan, ließ den Gegner einen Freibauern bilden und verlor daraufhin sogar seinen Mehrbauern. Kurze Zeit später musste Ulrich dann leider aufgeben. So sah man sich in dieser Saison zum ersten Mal einem Rückstand entgegen. Die meisten Partien wirkten zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen, nur an Brett 4 und 5 zeichnete sich für die Bünder eine bessere Stellung ab. An Brett 5 durfte Tim Kröger erneut mit der richtigen Farbe ran und zeigte mit den weißen Steinen seine bestechende Form. Im späten Mittelspiel erarbeitete sich Tim gleich zwei verbundene Freibauern auf der 6. Reihe, die der Gegner mit Turm und Läufer nicht mehr aufhalten konnte. Damit also der schnelle Ausgleich zum 1:1. An Brett 4 kam Jannis Altenbernd super aus der Eröffnung und konnte bereits im 9. Zug mit einem taktischen Bauernvorstoß auf d4 einen ganzen Bauern gewinnen. Nachdem einige Züge später ein paar Figuren getauscht wurden und auch noch ein weiterer Zentrumsbauer bei Gegner Markus Schirmbeck fiel, musste dieser zur 2:1 Führung für die Bünder aufgeben. Daraufhin steuerte unser Mannschaftsführer Tobias Maiwald an Brett 3 gegen den nominell stärkeren Gegner Klaus Blümel (DWZ: 1904) in etwas besserer Stellung ein mannschaftsstrategisches Remis bei. Der Mannschaftskampf neigte sich damit zugunsten der Bünder, was durch den Partieverlauf am letzten Brett verstärkt wurde. An Brett 8 war auf Ersatzmann Matts Struckmeier zum zweiten Mal in dieser Saison Verlass. Er konnte im Mittelspiel gegen seinen 240 Punkte schwächeren Gegner einen Bauern gewinnen, tauschte nach Schema F alle Figuren ab und hatte ein gewonnenes Bauernendspiel auf dem Brett. Dies bedeutete die Auswärtsführung zum 3,5:1,5. An dieser Stelle spielten noch Kiril Konovalov (Brett 1), Ralf Danielmeier (Brett 2) und Mattias Tiedemann (Brett 7). Mattias hatte gegen Altmeister Karl-Heinz Krautkrämer eine verlorene Stellung auf dem Brett; Ralf sah sich nach der Eröffnung einer leicht besseren Stellung gegenüber, konnte aber aufgrund des Zeitvorteils Druck gegen die erst 12-jährige Lilian Schirmbeck (DWZ: 2035) aufbauen. Diesem konnte sie nicht standhalten und spielte in folgender Stellung ein inkorrektes Figurenoper:

Parallel zum Pokal auf Bundesebene war ein Heimspiel der U16 angesetzt. Da die U16 eine Stunde nach dem Pokal anfängt und wir dort nicht stören wollten, haben wir das Heimrecht getauscht und in Hücker-Aschen gespielt (Vielen Dank an Hücker-Aschen, dass das so problemlos funktioniert hat!). Leandro brachte uns in Führung, denn Hücker-Aschen ließ das Brett frei. Kampfloser Sieg für uns. Julien spielte eine sehr gute Partie und erhöhte auf 2:0. Die Vorentscheidung dann durch Felix, der durch eine Fesselung die gegnerische Dame und kurz danach die Partie gewinnen konnte. Die abschließende Niederlage von Robin war für den Mannschaftssieg dann nicht mehr entscheidend. Nach diesem 3:1-Sieg geht es am 14.02. weiter, mit einem Auswärtsspiel gegen Gütersloh.

Das hatte es bislang noch nie gegeben: Karl-Heinz Loschinski (SG Löhne / Titelverteidiger) und Helmut Ott (SG Kirchlengern / Sieger 2023) lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Gegeneinander spielten sie Remis. Da sie gegen die gleichen Gegner alle Partien (7 Runden Schweizer System) gewonnen haben, war die Feinwertung bei beiden auch gleich, so dass zwei Stichkämpfe mit Farbwechsel und einer verkürzten Bedenkzeit von 15 Minuten (ansonsten 90 Minuten Grundbedenkzeit und 30 Sekunden Inkrement ab dem 1. Zug) für die Entscheidung sorgen mussten. In beiden Stichkämpfe behielt Karl-Heinz die Nerven, gewann beide Partien und verteidigte seinen Titel als Bezirksmeister. Zum Turnier: 12 Spieler aus drei Vereinen (Vorjahr 16 aus 4) beteiligten sich an der 33. BEM Ü60 / Ü55w des SB Porta. Darunter erfreulicherweise eine mutige Dame von der SG Kirchlengern. Ummuhani Özgen (DWZ 824) konnte bei ihrem ersten Start zwar keine Partie gewinnen, aber viermal spielte sie Remis. Ihr Vereinskamerad Dieter Stüwe (DWZ 1544 / mit 82 Jahren ältester Teilnehmer / bereits zum 17. Mal dabei ) sowie die drei Bünder Wolfgang Linnemann (DWZ 1252), Joachim Dinter (DWZ 1395 / Sieger 2019) und Dr. Hans-Joachim Soll (DWZ 1528) konnten sie nicht bezwingen. Ihr Ziel war es, nicht Letzte zu werden und das ist ihr geglückt. Zum ersten Mal auch dabei André Fronk (SG Löhne). Mit seinem aggressiven Angriffsspiel landete er zum Schluss hinter Turnierleiter Bernd Holtmeier (SG Bünde) auf Platz 4.

Nachdem Meik sich beim Dähnepokal im Schachbezirk Porta durchsetzen konnte, stand er nun am 22.01.2026 im Halbfinale auf OWL-Ebene. Sein Gegner, Thomas Platz (ELO 2106) aus Oelde, konnte sich im Schachbezirk Bielefeld sowohl den Dähnepokal als auch die Bezirksmeisterschaft sichern. Meik mußte nach Oelde fahren, hatte dafür aber die weißen Steine. Nach der Sizilianischen Eröffnung verfiel Meik in eine „Alles-Abtausch-Variante“. Nachdem nur noch Türme, Damen und die Bauern auf dem Brett waren, gab er seine Dame und einen Bauern für die beiden Türme. Es entwickelte sich eine spannende Partie. Immer wieder drohte Meik mit Dauerschach oder Damengewinn und Thomas konterte mit einem - durch die Dame unterstützten - Bauernangriff. Meik konnte die Situation entschärfen bis nur noch 2 Türme und ein Bauer auf Meiks Seite gegen die Dame und einen Bauern auf Thomas Seite standen. Thomas gelang es, Meiks König auf die h – Linie zu verbannen um dann die Dame gegen die Türme abzutauschen. Der König von Thomas war nun schneller bei den verbliebenen Bauer auf der b - Linie, konnte Meiks Bauern schlagen und die Umwandlung seines Bauern war nicht mehr abzuwenden. Nach 61 gespielten Zügen und insgesamt 3:36 Stunden Bedenkzeit gab Meik auf.

Am fünften Spieltag der NRW-Liga ging unsere Reise nach Bonn. Ein Großteil der Mannschaft reiste bereits am Vortag, sodass die Anfahrt am Sonntag nur wenige Minuten dauerte. Pünktlich um 11 Uhr gab der Schiedsrichter die Partien frei. Wir waren leichter Favorit, an allen Brettern hatten wir (kleine) Elo-Vorteile. Wir kamen gut aus der Eröffnung und standen eigentlich überall angenehmer. Nach rund zwei Stunden gab Carsten seine Partie in ausgeglichener Stellung Remis. Auch mit einem Unentschieden endete die Partie von Maurice, die Schlussstellung war sogar leicht angenehmer für den Bünder. Die Bünder Führung durch Ilija Kettler. Ilija gewann einen Bauern, stand besser und als dann der zweite Bauern durch einen Königsangriff fiel, war wenige Züge später der Sieg perfekt. Die nächsten Entscheidungen ließen auf sich warten, allerdings kippten einigen Partien gegen uns. Thomas verlor im Turmendspiel einen Bauern und der Gegner konnte in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln. Gut aus der Eröffnung kam Christian und stand bei entgegengesetzt rochierten Königen angenehmer. Den Fehler seines Gegners, der entscheidenden Vorteil bedeutet hätte, nutze er nicht aus und die Stellung war ausgeglichen. Mit knapper Zeit fand sein Gegner im Endspiel einen Angriff, den Christian falsch verteidigte und verlor. Boris konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, in Anbetracht von dem starken gegnerischen Springerfeld, nahm er den Bauern nicht und es entstand ein Turm-Läufer-Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Dieses versuchte Boris zwar zu gewinnen, es gab jedoch kein Durchkommen. Remis. Pascal spielte über fünf Stunden. Sehr ärgerlich, sein Gegner drückte im 40. Zug nicht sauber auf die Uhr, das hat Pascal aber erst realisiert, als er selber gezogen hatte – hätte er nur 12 Sekunden länger für den Zug benötigt, hätte er durch Zeitüberschreitung gewonnen (sofern es sein Gegner nicht noch gemerkt hätte). Pascal konnte zwar die gegnerische Dame gewinnen, allerdings für den halben Figurenkasten (Turm, Springer, Läufer und zwei Bauern). Das Endspiel war leider nicht zu halten für Pascal. Damit hatte Bonn bereits 4,5 Brettpunkte. Abschließend gewann Benjamin seine Partie. Er gewann an jedem Flügel einen Bauern, jedoch war der Turm in der Ecke gefangen. Nach einem Figurenopfer hatte Benjamin drei verbundene Freibauern gegen den Springer, das war dann gewonnen. Eine unnötige 3,5:4,5-Niederlage, vor allem, aber nicht nur, die Partien von Pascal und Christian. Weiter geht es in drei Wochen mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer Horst-Emscher.

Der Saisonabschluss der U12-Verbandsklasse brachte uns ein Auswärtsspiel in Porta Westfalica. Bünde I spielte zuerst gegen Porta II und da Richard, Yusuf und Till ihre Partien gewinnen konnten, war die Niederlage von Mattes nicht mehr entscheidend für den 3:1-Sieg. Im Parallelspiel von Bünde II gegen Porta I konnte lediglich Jan einen halben Punkt holen. Berat, Raphael und Emma verloren. 0,5:3,5 aus unserer Sicht. Nach einer kurzen Pause ging es das letzte Mal für diese Saison in der Verbandsklasse an die Bretter. Und da lief es richtig gut. Bünde I schlug Porta I souverän mit 4:0. Mattes, Richard, Yusuf und Till konnten alle gewinnen. Und auch Bünde II krönte den Saisonabschluss mit einem Sieg. 3:1 hieß es am Ende. Berat, Raphael und Emma gewannen, nur Jan musst sich geschlagen geben. Mit 11:3 Punkten belegt Bünde I Platz 2 in der Abschlusstabelle, hinter dem souveränen Meister Bielefelder SK, die lediglich 1,5 Brettpunkte in der Saison abgegeben haben. Platz 4 mit 8:6 Punkten geht an Bünde II, punktgleich mit dem Dritten, den SF Lieme. Die hatten drei Brettpunkte mehr als wir. Eine tolle Leistung von beiden Bünder Mannschaften. Top!